im ewigen gedenken

Verstorbene Vereins Mitglieder des 1.MSCA

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 Vereingründer und Ehrenmitglied

Henry wir vermissen dich

Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind.

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Pionier des 1.MSC Arnstein ist tot

Henry Deppisch verstarb im Alter von 68 Jahren

Er gehörte zu den Vätern der ersten Stunde des Motorsportclubs Arnstein. Am 20. Oktober ist Henry Deppisch im Alter von 68 Jahren an den Folgen seiner schweren Erkrankung gestorben. Noch im Mai war er am MSC-Vereinsgelände tätig, um neue Rennstreckenformierungen zu besprechen.

Henry Deppisch gehörte nicht zu den lauten Menschen. Sein Platz war vielmehr im Hintergrund. Dort agierte er für den MSC, modellierte mit seinem Grader neue ausgefeilte Rennstrecken, pflegte die Rennstrecke und hatte den Ruf als bester Graderfahrer weit und breit. In den 40 Jahren des Vereinsbestehens modellierte Henry Deppisch 19 Mal die Rennstrecken des MSC und achtete stets darauf, dass Grader, Bagger, Radlader und Bulldog immer bestens gewartet und jederzeit für anstehende Arbeiten einsetzbar waren.

…er war Streckenbauer aus Leidenschaft

Er brachte stets neue Ideen in die Turnierausrichtung ein und informierte sich sogar regional und überregional. Viele tausend Stunden hat Henry Deppisch auf dem Vereinsgelände verbracht und war für den MSC Arnstein ein absoluter Garant für den florierenden Verein.

Henry Deppisch war selbst leidenschaftlicher Motorsportler. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts fuhr er in der Soloklasse. Zusammen mit seinem Bruder Max wechselte er später zum Gespannfahren mit Seitenwagen. Mit Beifahrer Werner Kirchner erzielte er einige Achtungserfolge.

…der Vater des Motorsportclubs Arnstein

Als es 1979 darum ging, ein Gelände für die Motorradbegeisterten Jugendlichen in Arnstein zu finanzieren, trommelte er 20 Bürgen zusammen, die dem noch jungen Verein als Gewährsleute zur Verfügung standen und die Finanzierung des Geländekaufs absicherten.

Beim Hallenbau und beim Anschaffen von Bearbeitungsgeräten war er aktiv dabei und nach Feierabend war sein liebster Freizeitausgleich die Streckenmodellage. Mit der Marlboro im Mundwinkel und dem Grader unter sich arbeitete er oft bis in die tiefen Nachtstunden am MSC-Gelände. So mancher Vereinsvorsitzende konnte sich dann nur noch überrascht zeigen, wieviel Ideenreichtum vom Leidenschafts-Motorsportler wieder lautlos arrangiert und umgesetzt wurde.

Das Requiem für den Verstorbenen mit anschließender Beisetzung findet am Samstag, 27. Oktober um 12:30 Uhr in Maria Sondheim statt.

Vorstandschaft des MSC Arnstein

Ruhe in Frieden


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